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Einführung

Die Beryll-Gruppe gehört zu den bekanntesten Edelsteinfamilien der Welt. Viele ihrer Varietäten zählen zu den wertvollsten Schmucksteinen überhaupt, darunter der Smaragd und der Aquamarin. Seit der Antike werden Berylle wegen ihrer Schönheit und Seltenheit geschätzt – sie zierten Herrscherkronen, religiöse Artefakte und wurden bereits in ägyptischen, griechischen und römischen Schriften erwähnt.

Chemische Zusammensetzung & Kristallsystem

Beryll ist ein Silikatmineral mit der chemischen Formel BeAl(SiO). Es kristallisiert im hexagonalen Kristallsystem und bildet meist prismatische, oft sehr große Kristalle, die in Pegmatiten vorkommen können. Reiner Beryll ist farblos (Goshenit). Erst durch Spuren von Chrom, Vanadium, Eisen oder Mangan entstehen die typischen Edelsteinfarben.

Physikalische Eigenschaften

Diese Eigenschaften machen Beryll zu einem relativ harten und widerstandsfähigen Edelstein, der sich gut für Schmuck eignet, wenngleich Smaragde durch Einschlüsse oft spröde wirken und sorgfältig gefasst werden müssen.

Hauptvarietäten

Vorkommen & Abbaugebiete

Beryll bildet sich vor allem in pegmatitischen Gesteinen, aber auch in Metamorphiten und hydrothermalen Gängen. Bedeutende Fundorte sind:

Bedeutung & Verwendung

Die Varietäten des Berylls zählen zu den begehrtesten Edelsteinen überhaupt. Aquamarin und Morganit sind aufgrund ihrer klaren Farben besonders in der modernen Schmuckgestaltung beliebt. 

Besonderheiten & Kurioses

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