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Gold wird selten als reines,pures „Feingold“ verwendet.

Das hat zum einem den Grund, dass Feingold relativ weich ist, und für Schmuckstücke die wirklich getragen werden sollen, kaum geeignet ist, zum anderen ist es nicht nur eine Kostenfrage, sondern auch eine Frage des Geschmacks, denn mit Hilfe der Zusatzmetalle in einer Goldlegierung, kann man den Farbton beeinflussen.

Fakt ist: Gold, das Element und reine Metall, ist immer gelb!

Es gibt KEIN weißes, graues oder rotes Gold! In diesem Abschnitt möchte ich erst einmal auf das sogenannte Gelbgold eingehen.

Eine Gelbgold-Legierung ist eine Legierung, die in der Regel aus Gold, Silber und Kupfer bestehen sollte.

Diese Mischung soll den natürlichen goldenen Farbton des Goldes weitestgehend erhalten. Daher bestehen die Legierungspartner aus dem hellen Silber und dem roten Kupfer.

Kupfer und Gold sind übrigens die einzigen beiden nicht-grauen Metalle! Zusätze wie Zinn statt Silber haben in Goldschmuck nichts zu suchen!

 Zinn ist ein unedles Metall und kann aggressiv mit der Haut reagieren. Außerdem führt es zur Versprödung des Materials und kann Reparaturen oder Änderungen nahezu unmöglich machen.

 

Hier die verschiedenen Gelbgoldlegierungen im Überblick:

750/- Gelbgold (18 ct.)

 585/- Gelbgold (14 ct.)

 333/- Gelbgold (8 ct.)

Manche alte Legierungen, oder im Ausland gefertigte Ware enthält statt Silber einen hohen Zinn Anteil, was nicht nur zu Ausschlägen beim Träger führen kann, sondern auch den Wert des Materials noch einmal erheblich herunter setzt.

 Edelmessing  – würde der Goldschmied sagen.

 Härte nach Vickers: ca. 105-230

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